Spargelgewächse
Drachenbaum
Dracaena fragrans
Dracaena, Duftender Drachenbaum — die Zimmerpalme, die keine Palme ist, und aus deren Stamm sich in Stücken neue Pflanzen schneiden lassen.
- Licht
Halbschatten
- Wasser
Wenig
- Pflege
Anspruchslos
- Vermehrung
Stecklinge
- Beste Zeit
Frühjahr bis Sommer
- Winterhärte
Zimmerpflanze
PORTRÄT
Ein Stamm in Stücken, und alle treiben aus
Wer einen zu hohen Drachenbaum kürzt, bekommt keine kleinere Pflanze, sondern mehrere.
Der Drachenbaum stammt aus dem tropischen Afrika und wird im Zimmer meist als Stamm mit einem oder mehreren Blattschöpfen verkauft. Er ist nahe verwandt mit dem Bogenhanf und dem Madagaskar-Drachenbaum mit den schmalen, rot gerandeten Blättern; alle drei werden ähnlich gepflegt. Seinen Beinamen „duftend" hat er von den Blüten, die ältere Pflanzen gelegentlich bilden und die vor allem nachts stark riechen.
Standort
Hell bis halbschattig, ohne pralle Mittagssonne. Er hält auch in weniger hellen Räumen lange durch, wächst dort aber langsamer, und panaschierte Sorten verlieren an Zeichnung. Kälte und Zugluft mag er nicht; unter Zimmertemperatur wird es ihm schnell ungemütlich.
Gießen
Mäßig und eher zu wenig als zu viel. Die obere Erdschicht soll zwischen zwei Gaben gut abtrocknen, im Winter noch mehr. Staunässe lässt die Wurzeln faulen, und der Stamm wird dann am Grund weich. Braune Blattspitzen kommen oft von kalkhaltigem Wasser oder trockener Heizungsluft — sie lassen sich abschneiden, zurück kommen sie nicht.
Vermehren
Über den Kopfsteckling: den Blattschopf mit einem Stück Stamm abschneiden und in Wasser oder feuchtes Substrat stellen. Er bewurzelt in einigen Wochen. Der gekappte Stamm treibt unter der Schnittstelle neu aus, oft mit zwei oder drei Schöpfen.
Über Stammstücke: Den restlichen Stamm in handlange Stücke sägen und aufrecht in feuchtes Substrat stecken — mit der Seite nach unten, die vorher unten war. Am besten die Oberseite gleich markieren; verkehrt herum gesteckt bewurzelt nichts. An den Stücken bilden sich nach einiger Zeit seitlich neue Austriebe.
Ein Hinweis, der dazugehört
Der Drachenbaum enthält Saponine und ist für Katzen und Hunde unverträglich; gekaut führt er zu Erbrechen, Speicheln und Mattigkeit. Katzen knabbern die langen Blätter gern an — in solchen Haushalten gehört er außer Reichweite.
AUS DEM BESTAND
Diese Art wächst bei PlantHub noch nirgends
Sie steht im Artenkatalog, aber niemand hat bisher ein Exemplar angelegt. Sobald die erste Pflanze dazukommt, stehen hier Zahlen: wie verbreitet sie ist, wie oft sie weitergegeben wurde, wann Ableger entstehen.
Fragen zum Drachenbaum
Warum bekommt mein Drachenbaum braune Spitzen?
Meist durch kalkhaltiges Wasser, trockene Heizungsluft oder unregelmäßiges Gießen. Abgestandenes oder gefiltertes Wasser hilft; die braunen Spitzen können schräg abgeschnitten werden.
Mein Drachenbaum ist zu hoch — was tun?
Kürzen. Die Spitze bewurzelt als Steckling, der Stamm lässt sich in Stücke teilen, und die Mutterpflanze treibt unter der Schnittstelle neu aus. Am besten im Frühjahr.
Wie vermehre ich ihn über Stammstücke?
Handlange Stücke absägen, die Oberseite markieren und die Stücke richtig herum in feuchtes Substrat stecken. Warm und hell gestellt, bilden sie nach einigen Wochen Wurzeln und seitliche Austriebe.
Ist der Drachenbaum giftig?
Er enthält Saponine und ist für Katzen und Hunde unverträglich. Für Menschen gilt er als schwach giftig; kleine Kinder sollten die Blätter nicht in den Mund nehmen.
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